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ICE MED

Neu bei FRIENDS: ICE MED, die Ganzkörper Kältetherapie (GKKT) zur Vitalisierung und Regenerierung sowie zur Unterstützung beim Abnehmen.

In maximal drei Minuten laden wir Ihren Körper in unserer modernen Kältekammer unter kontrollierten Bedingungen mit neuer Energie auf. Extreme Reize sorgen für eine vollkommen neue Art des Wohlbefindens und kurbeln die Kalorienverbrennung an.

Fragen Sie uns, wenn Sie mehr wissen wollen. Wir bieten in der Startphase attraktive Konditionen an. Nutzen Sie dieses brandneue sportmedizinische Verfahren bei FRIENDS, um Ihren Körper noch mehr in Form zu bringen.

Stefanie Plümper-Little und Dr. Christine Lanwehr

ICE MED - Abnehmen, Schmerz lindern, regenerieren und wohlfühlen

Ganzkörper Kältetherapie

Was ist die Ganzkörper Kältetherapie?

Die Ganzkörper Kältetherapie (GKKT) ist eine spezielle Form der Kryotherapie, bei der kurzzeitig durch sehr niedrige Temperaturen auf der ganzen Körperoberfläche Reaktionen hervorgerufen werden, die sich in vielfältiger Weise positiv auf den Organismus auswirken. Durch die starke Abkühlung auf bis zu -140 °C verengen sich die Blutgefäße. Der vermeintliche „Kälteschock” wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, die Fließfähigkeit der Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) wird erhöht. Beim wieder Erwärmen setzt der Körper Endorphine frei und entwässert die Muskeln signifikant. Überdies sorgt der vermehrte Zustrom an Sauerstoff für eine bessere Durchblutung und steigert so die Leistungsfähigkeit.

Ursprünglich wurde die GKKT in Japan entwickelt, um chronische Schmerzen zu lindern, die Regeneration der Muskeln bei Sportlern zu beschleunigen und Toxine aus dem Gewebe zu entfernen. Schon nach wenigen Sitzungen spüren Patienten die anregende und vitalisierende Wirkung. In der Sportmedizin ist die Therapie zudem als wirksame Methode zur Behandlung von Muskelverletzungen bekannt.

Unterstützend wirkt das Verfahren auch bei der Gewichtsabnahme, denn durch die extreme Kälte erhöht sich der Grundumsatz des Körpers. Das Gehirn fährt alle nicht unbedingt erforderlichen Prozesse herunter und der Stoffwechsel wird neu justiert. Gerade bei „diäterprobten“ und vom Jo-Jo-Effekt geplagten Menschen, deren Metabolismus durch jahrelange Diäten weitgehend erlahmt ist, können durch einen solchen „Neustart” die üblichen Anfangsschwierigkeiten beim Abnehmen überwunden werden.

Technisch wird die Temperatur in der Kältekammer durch die Umwandlung von flüssigen in gasförmigen Stickstoff gewonnen. Dabei entsteht eine extrem trockene und reine Kälte, die zur Behandlung besonders gut geeignet ist.

Vor 100 Jahren wurde der Eisbeutel in Deutschland zur Therapie eingesetzt. Seit mehr als 30 Jahren behandelt Professor Reinhard Fricke Rheuma mit Eisbeuteln und nachfolgender Bewegungstherapie.

In den 70er Jahren entwickelte der Japaner Dr. Yamauchi ein erweitertes Konzept der Stickstoff-Kaltlufttherapie und gab damit der westlichen Medizin einen bedeutenden Anstoß, die eigenen Therapiestrategien zu überdenken und zu ergänzen.

Yamauchi setzte sich damals mit Patienten auseinander, die an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, insbesondere an rheumatoider Arthritis, litten und trotz einer modernen Pharmakotherapie keine Hilfe erfahren konnten. Durch eine besonders konsequente Kältetherapie, zunächst durch Eiswasser, später durch Stickstoff-Kaltluft, in Verbindung mit einer mehrmals täglichen intensiven Bewegungstherapie, gelang es in beeindruckender Weise, die vorher mehr oder weniger immobilen Patienten trotz Auslassen ihrer Medikamente unter dem Einfluss von Kälte und Bewegung in ihrem Entzündungszustand wesentlich zu bessern und vor allen Dingen die Beweglichkeit zu erhöhen.

Diese Therapie wurde erstmalig von Prof. Reinhard Fricke in Deutschland in der Klinik Sendenhorst eingeführt und im Laufe der Jahre weiter kombiniert mit anderen physikalischen Therapien, speziellen krankengymnastischen Techniken, Elektrotherapie etc. Dabei gelang es, wissenschaftlich untermauert, beeindruckende Besserungen der Entzündungsaktivität des Organismus herbeizuführen.

In den letzten 20 Jahren hat sich der Anwendungsbereich der GKKT weiter ausgebreitet.

Die GKKT ist eine systemisch wirkende Therapie, die ihre Grundlage in der Reaktion des Gehirns auf die extreme und schnelle Abkühlung der Haut hat.

Die physiologischen Vorgänge lassen sich wie folgt beschreiben:

Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße (Vasokonstriktion), die Blutversorgung im äußeren Körperbereich wird reduziert. Der Zellstoffwechsel wird herabgesetzt. Bei der anschließenden Erwärmung weiten sich die Gefäße wieder und Abfallstoffe werden vermehrt abtransportiert. Gewebeentzündungen werden abgeschwächt. Ein vermehrter Zustrom an Sauerstoff sorgt für eine bessere Durchblutung und eine Leistungssteigerung.

Durch den kräftigen, kurzen Kältereiz auf nahezu der gesamten Körperoberfläche werden auch die Reflexbahnen beeinflusst, die Nervenleitgeschwindigkeit wird verringert und Einwirkungen auf zentrale Steuerungsfunktionen sowie das Hormon- und Immunsystem ausgelöst. Dies erklärt die schmerzlindernde Wirkung.

Das Gehirn fährt bei der kurzen intensiven Kälte alle nicht unbedingt erforderlichen Prozesse herunter und bei Erwärmung wird das System neu gestartet. Man kann vereinfacht auch von einem Reset des Stoffwechsels sprechen, der insbesondere im Bereich des Abnehmens genutzt werden kann.

Gerade bei „diäterprobten“, vom Jo-Jo-Effekt geplagten Personen, deren Stoffwechsel durch jahrelange Diäten nahezu stellgelegt ist, können durch diesen Stoffwechsel-Reset erste Startschwierigkeiten beim Abnehmen überwunden werden.

Die Kapillardurchlässigkeit wird herabgesetzt (Kapillarpermeabilität), lokale Wasseransammlungen (Ödeme) werden reduziert.

Das übermäßige Zusammenziehen der Muskeln (Muskelkontraktilität) wird gemindert. Eine kurzfristig erhöhte Muskelspannung führt langfristig zu einer verminderten Muskelspannung (Entspannung durch kurze Anspannung).

Die Fließfähigkeit der Gelenkschmiere (Viskosität der Synovialflüssigkeit) wird erhöht.

Die biochemische Ebene
Durch die Umgebungstemperatur von ca. -140 °C in der Kryokammer wird der Körper kurzzeitig (1-3 Minuten) extrem niedrigen Temperaturen ausgesetzt, wobei die Hautoberfläche auf ca. -1°C abkühlt. Durch die kurzzeitige Absenkung der Hauttemperatur an den Gefrierpunkt werden starke Reizsignale an das Gehirn gesandt, die das Gesamtsystem zu Maßnahmen gegen die drohende Unterkühlung veranlassen. Da die Kerntemperatur des Körpers die 37 °C nicht wesentlich unterschreiten darf, wird durch Verengung der peripheren Gefäße sichergestellt, dass der Körper die notwendige Kerntemperatur möglichst lange aufrechterhalten kann.

Der Körper mobilisiert also seine Überlebensressourcen, indem er in einer Art internem Kreislauf den Blutkreislauf auf den Schutz lebenswichtiger Organe umstellt. Das führt zu einem kurzfristigen Anstieg des systolischen Blutdrucks um 10 Punkte. Außerdem führt diese Umstellung auch zu einer verstärkten Sauerstoff- und Enzymversorgung der Organe. Mehrere aufeinander folgende Behandlungen erhöhen auch den Hämoglobinspiegel.

Sind Krankheitsbilder im Normalzustand unter anderem durch mangelnde Organfunktionen bedingt, werden die betreffenden Organe durch diesen kurzzeitigen "Überlebensmodus" besser versorgt und zu normalisierter Tätigkeit angeregt. Dadurch werden Stoffwechselvorgänge verbessert oder beschleunigt.

Verlässt nun der Patient nach 1-3 Minuten die Kryokammer und betritt wieder die normal temperierte Umgebung des Behandlungsraumes, ergeht der umgekehrte Befehl und die peripheren Gefäße erweitern sich, um vom Gefrierpunkt schnell wieder auf normale Körpertemperatur zu kommen. Dabei fließt das durch den "Überlebensmodus" angereicherte Blut mit ähnlich positiven Auswirkungen, wie für die inneren Organe, zurück in die peripheren Gefäße. Dieser für den Körper positive Effekt hält ca. 6-8 Stunden an. Der verbesserte Stoffwechsel in den peripheren Gefäßen hat vielfältige positive Auswirkungen auf die Zellerneuerung der subkutanen Schichten.

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese kurzzeitige Abkühlung der Hautoberfläche auf den Gefrierpunkt nicht einer tatsächlichen Erfrierung gleich kommt, sondern den Hautsensoren und damit dem Gehirn nur den Eindruck vermittelt, dass eine solche kurz bevor stehen könnte. Darin liegt auch der wesentliche Unterschied zwischen der Ganzkörperkältetherapie und einem Eisbad. Im Eisbad kühlt der Körper langsamer ab, die Hauttemperatur sinkt nicht unter 5 °C, da der Körper versucht die Oberflächentemperatur nicht zu tief absinken zu lassen. Die Kreislaufvorgänge im Körper sind damit ganz andere. Auch kann bei der Ganzkörper Kältetherapie sofort anschließend mit Physiotherapie gearbeitet werden, was beim Eisbad in der Regel erst am nächsten Tag möglich ist.


Die Informationsebene
Die Informationsebene bildet sich aus dem komplexen Netzwerk des körpereigenen Nervensystems, elektronischer Signale, sich selbst-analysierender Fragen und Antworten und anderer detaillierter Informationen zwischen allen Teilen des Körpers. Diese unglaubliche Kommunikationsfähigkeit bewertet den Zustand des Organismus, seine Mängel und seine unmittelbaren Bedürfnisse um den Organismus selbst wieder herzustellen und am Leben zu erhalten.

Über die Arbeitsweise des körpereigenen Immunsystems weiß die moderne Wissenschaft nur wenig. Jedoch kann man annehmen, dass Autoimmunerkrankungen, bei denen Zellen in einer bestimmten Weise mutiert sind und ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können, echte Erkrankungen sind. Bei Autoimmunerkrankungen kann der Körper nicht mehr zwischen eigenen Zellen und Fremdstoffen unterscheiden. Die Abwehrzellen beginnen eigene Körperzellen anzugreifen. Ein typisches Beispiel für eine Immunerkrankung ist Psoriasis, wo mit der Ganzkörperkältetherapie gute Ergebnisse erzielt werden können. Insbesondere russische Kliniken haben hier erhebliche Erfolge, welche frühere Vermutungen und Erfahrungen bestätigen.


Wie muss man sich die Wirkung der Ganzkörperkältetherapie auf das Immunsystem vorstellen?
Ähnlich wie die Gehirnsignale des biochemischen Systems, die zum peripheren Gewebe gesendet werden und die aufgrund der extremen Kälte Vasokonstriktionen verursachen, so sendet das Gehirn auf der Informationsebene durch das Nervensystem Signale an alle Teile des Körpers, um das Ausmaß der Beeinträchtigung in jedem Teil des Körpers zu bestimmen. Dies geschieht, um ausreichende Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die die Lebensfähigkeit des Organismus sicherstellen, da die Signalfunktion im Gehirn alleine nicht zwischen wichtigen (für das Überleben kritischen) Organen und Geweben und weniger ichtigen Funktionen unterscheidet. Das menschliche Gehirn versucht alle Organe und Körperteile zu erhalten, im Gegensatz zu dem Überlebensprozess beispielsweise einer Eidechse, die ihren Schwanz opfert, um den Rest des Körpers zu retten.

Was genau passiert im Körper während der Ganzkörperkältetherapie? Wenn das Gehirn als Reaktion auf wahrgenommene kritische Bedingungen alle Körperteile befragt und die rückgemeldeten Signale analysiert, erstellt es dabei ein komplettes, upgedatetes Bild des Gesundheitszustandes des Körpers, was wiederum das Gehirn zur richtigen Ressourcenverteilung benötigt, um die Lebensfähigkeit des Körpers zu erhalten.

Derzeit gibt es kein anderes bekanntes Verfahren auf der Welt, welches in der Lage wäre, diese Art von Informations-Aktualisierungsprozedur, die das körpereigene Immunsystem zur Korrektur von Fehlfunktionen im frühen Stadium benötigt, bereitzustellen. Leider gibt es noch keine umfassende medizinische Forschung um die Auswirkungen der Ganzkörperkältetherapie auf die menschliche Informationsebene zu untersuchen. Da die Medizin bis heute die genaue Funktionsweise des Immunsystems nicht kennt, weiß sie auch nicht, wie Immunfunktionen wieder herzustellen sind.

Auch auf die Hormonproduktion hat die Reaktion des Gehirns Einfluss. Es kommt zur erhöhten Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormonen), was eine sofortige und nachhaltige Stimmungsaufhellung nach sich zieht. Diese wird insbesondere im Bereich der Burn-Out-Therapie und bei depressiven Verstimmungen angewandt.

Anwendungsgebiete

Medizinische Therapie

Verschiedene medizinische Bereiche machen sich die Reaktionen des Körpers bei der GKKT zunutze, so z. B. die Traumatologie (Verletzungslehre), Dermatologie, Asthmatologie (Asthma bronchiale) und die Neurologie.





Traumatologie:
Muskelverletzungen, Schläge, Drehungen, Tendonitis, usw.
Rheumatologie:
Chronisch entzündlicher Rheumatismus (u.a. mit Schmerzen und Versteifung der Gelenke), Muskelschmerzen, Arthritis, komplexe regionale Schmerzsyndrome, Fibromyalgie
Neurologie:
Multiple Sklerose, depressive Syndrome, Schlafstörungen, Migräne und Kopfschmerzen
Dermatologie:
(Atopische) Ekzeme, Schuppenflechte, Bindegewebsverhärtung der Haut
In Einzelfällen erfolgt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Bei welchen Krankheiten oder Beschwerden kann die Ganzkörperkältetherapie eingesetzt werden?
  • Bei entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen wie z.B. Morbus Bechterew
  • Bei stumpfen Gelenkverletzungen
  • Bei chronischen Schmerzen, beispielsweise im Rahmen von Arthrosen, Fybromyalgie, Multipler Sklerose oder Morbus Crohn
  • Bei Spastik der Muskulatur oder muskulären Dysbalancen
  • Bei entzündlichen Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenerkrankungen
  • Bei Sehnenscheidenentzündungen
  • Nach orthopädischen Operationen
  • Bei Asthma bronchiale
  • Bei Hauterkrankungen, beispielsweise Neurodermitis, Akne vulgaris oder Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Bei akuten Rückenschmerzen im Rahmen von Lumbalgien
  • Bei zentralen Ermüdungserscheinungen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Depression oder Migräne
  • Bei Potenzstörung und nachlassender Libido

Abnehmen

Hinzugekommen ist aktuell auch der Bereich des Abnehmens, denn es wurde festgestellt, dass bei einer Anwendung in der Eiskabine der Kalorienverbrauch stark ansteigt. Weiterhin hat die GKKT sehr positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel generell und die Hautstruktur. Näheres dazu unter dem Anwendungsgebiet "Wohlbefinden".





Körpergewicht:
Erhöhter Kalorienverbrauch und schnellere Fettverbrennung
Stoffwechsel:
Regeneration und Reset des Stoffwechsels (gerade bei „diäterprobten“ und vom Jo-Jo-Effekt geplagten Personen)
Silhouette:
Reduzierung des Körperumfangs

Wohlbefinden

Gerade auch im Bereich Wellness wird die GKKT eingesetzt. Ein schneller Energiekick oder die langfristige Zellerneuerung und ein daraus resultierender Anti-Aging-Effekt sind nur 2 Anwendungsbereiche.





Wohlbefinden:
Vermindert Schlafstörungen, reduziert Angst und Stress, verbessert die Vitalität
Schönheit:
Strafft die Haut, reduziert Orangenhaut, verbrennt schneller Fett, Anti-Aging-Effekt

Sport

Aber auch Sportwissenschaftler berichten von den positiven Effekten der GKKT und nutzen sie daher gezielt im Leistungssport. So wenden bereits zahlreiche Fußballvereine in der Bundesliga, Basketballvereine und Radsportteams die GKKT an, um Leistungssteigerungen zu erreichen, schneller zu regenerieren und Sportverletzungen vorzubeugen.





Stoffwechsel:
Hilft Athleten ihre Leistung zu verbessern
Vorbereitung:
Steigerung der Energie vor Anstrengungen, verbessert die Gelenkfunktion
Erholung:
Muskelerholung wird beschleunigt, reduziert nach dem Training Schmerzen, hat eine antiödematöse Wirkung (Prellungen, Hämatome)
Traumatologie:
Schmerzlindernde und antientzündliche Wirkung


Unsere Eiskabine

Für die Eiskabine gibt es viele Synonyme wie Kältesauna, Icecab, Polarium oder Kryosauna bzw. Kryotherapie.

„Kryo“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Kälte“.

Bei der Behandlung in der Eiskabine wird der Körper mit Ausnahme des Kopfes einer extrem trockenen Kälte ausgesetzt und die vielfältigen positiven Folgen auf den Organismus werden genutzt.


Wir von ICE MED haben uns für die, in unseren Augen, modernste und sicherste Eiskabine auf dem Markt entschieden.

Die Kabine ist mit 10 Sicherheitssensoren ausgestattet, die permanent die Umgebung des Patienten analysieren und wesentliche Echtzeitinformationen an die Steuerung weiterleiten. Neben einer 360° Rundumkühlung bietet die Kabine exakte Temperaturwerte aus mehreren Bereichen im Inneren.

Extraktoren (hoch oben an den Türen) saugen den Stickstoff ein und stabilisieren die Wolke unter dem Gesicht während der gesamten Sitzung. Dadurch wird sichergestellt, dass der Stickstoff nicht eingeatmet wird und die Patienten nicht geschädigt werden.

Ein Extraktor am Boden wird verwendet, um den Stickstoff sofort zu evakuieren, wenn die Türen der Kabine geöffnet werden oder ein Alarm eintritt.

  Von -110 °C bis -140 °C
  Nur 1 bis 3 Minuten
  Körperliche Erholung und Vitalität
  Sofortige Effekte

FAQ

Sie sollten vor der Therapie keine Salben oder Kosmetik auftragen und nach Möglichkeit weder duschen noch die Haare waschen (wegen der Restfeuchtigkeit).
Bitte beachten Sie, dass Kunstfaserunterwäsche möglicherweise an Elastizität verliert und nicht so gut isoliert wie Baumwollunterwäsche. Falls Sie zusätzlichen Schutz wünschen, können Sie ebenfalls Kniestrümpfe und Hausschuhe aus Baumwolle mitbringen.
Trotz dieser extrem niedrigen Temperaturen von bis zu -140 °C ist diese Kälte, aufgrund der sehr trockenen Luft, gut zu ertragen. Trotzdem können Sie empfindliche Partien wie Hände, Intimbereich und Füße mit Baumwollwäsche bekleidet lassen.
Um einen möglichst großen Effekt zu erzielen, sollte die Eiskabine nur mit Unterwäsche (bevorzugterweise aus Baumwolle) betreten werden. Kälteempfindliche Partien wie Hände und Füße werden durch Socken und Handschuhe abgedeckt. Diese stellen wir für die Kunden bereit.
Die Eiskabine ist mit -140 °C deutlich kälter als die Kältekammer mit -110 °C.
Während in einer Kältekammer der Kopf vermummt werden muss, hat die Eiskabine den großen Vorteil, dass Ihr Kopf oben herausschaut.
Dieses wird von vielen Anwendern als nicht so beklemmend empfunden wie in der geschlossenen Kältekammer. Des Weiteren entfällt das Einatmen von zu kalter Luft, da die normal temperierte Zimmerluft eingeatmet wird, was von vielen ebenfalls als angenehmer empfunden wird.
Nein, der Kopf schaut oben aus der Eiskabine heraus, so dass dieser keiner Kälte ausgesetzt ist.
Die maximale Dauer einer Behandlung liegt bei 3 Minuten.
Sie können selber jederzeit die Anwendung beenden, indem Sie die Tür der Eiskabine ohne Weiteres durch Aufdrücken öffnen. Die Kälteanwendung wird dadurch sofort gestoppt. Zudem besteht die ganze Zeit Sicht- und Sprachkontakt zum Behandler. Sie sind niemals alleine in der Eiskabine.
Sie sind niemals alleine in der Eiskabine. Der Behandler hält die ganze Zeit während der Anwendung Sicht- und Sprachkontakt zu Ihnen. Teilen Sie ihm Ihr Unwohlsein mit, er kann die Anwendung sofort unterbrechen.
Trinken Sie ausreichend Wasser, ernähren Sie sich bewusst Ihrem Kalorienbedarf entsprechend.
Das kommt auf Ihre persönlichen Ziele an. In der Schmerztherapie berichten Klienten / Patienten schon nach der ersten Anwendung von einer Linderung. Um nachhaltige Erfolge zu erzielen, bedarf es aber weiterer Anwendungen. Die Erfahrung zeigt, dass in der Schmerztherapie, je nach Art und Umfang der Schmerzen, eine Serie von bis zu 25 Anwendungen nachhaltige Linderung bringen kann.
Bei bestimmten chronischen Krankheiten sollte eine 3-4 wöchige Kur mit nahezu täglichen Anwendungen durchgeführt werden. Anschließend ist eine Erhaltungstherapie 1-2 pro Woche oder später alle 2 Wochen möglich. Im Rahmen eines Programms zur Reaktivierung des Stoffwechsels (Stoffwechsel-Reset) bietet sich eine Intensivkur an, bei der der Kunde 4 Wochen lang 5 x wöchentlich in die Eiskabine geht. Wir beraten Sie hier einzelfallbezogen und auch in Kooperation mit Ärzten.
Sie verbrennen in dieser kurzen Zeit bis zu 700 kcal – so viel wie in etwa bei einer Stunde joggen. Dies ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie die Länge Ihrer Sitzung, Ihrem Stoffwechsel und Ihrem Trainingszustand. Trotzdem sollten Sie dieses nicht zum Anlass nehmen, sich hochkalorischer zu ernähren. Eine ausgewogene Ernährung unter Beachtung Ihres Kalorienbedarfs und regelmäßiger Sport sind empfehlenswert.
  • Bei entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen wie z.B. Morbus Bechterew
  • Bei stumpfen Gelenkverletzungen
  • Bei chronischen Schmerzen, beispielsweise im Rahmen von Arthrosen, Fybromyalgie, Multipler Sklerose oder Morbus Crohn
  • Bei Spastik der Muskulatur oder muskulären Dysbalancen
  • Bei entzündlichen Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenerkrankungen
  • Bei Sehnenscheidenentzündungen
  • Nach orthopädischen Operationen
  • Bei Asthma bronchiale
  • Bei Hauterkrankungen, beispielsweise Neurodermitis, Akne vulgaris oder Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Bei akuten Rückenschmerzen im Rahmen von Lumbalgien
  • Bei zentralen Ermüdungserscheinungen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Depression oder Migräne
  • Bei Potenzstörung und nachlassender Libido
  • Akute Infektionskrankheiten
  • akute Erkältung, Fieber
  • Herzinfarkt, weniger als 6 Monate zurückliegend
  • Chronische Herzerkrankungen
  • Herzinsuffizienz / Herzversagen Stadium B
  • Hoher Blutdruck / mittlere Hypertonie (Stufe 2), hoher Blutdruck / schwere Hypertonie (Stufe 3): Blutdruck ≥ 180/100 mm Hg
  • Niedriger Blutdruck
  • Kryoglobulinämie, Agammaglobulinämie, Kryofibrinogenämie
  • Schwangerschaft
  • Raynaud-Syndrom, Akrozyanose, Systemvaskulitis
  • Epilepsie
  • Aktive (postprimäre) Lungentuberkulose
  • Hämorrhagische Diathese
  • Hyperthyreose
  • Kälteallergie / Überempfindlichkeit auf Kälte
  • Hysteria neurosis
  • Schwere Anämie / Blutarmut
  • Kinder unter 10 Jahren
  • Schlaganfall, weniger als 6 Monate zurückliegend
  • Angina Pectoris
  • Nierenerkrankungen
  • Herzschrittmacher
  • Diabetes Mellitus Typ 1+2
  • Hypothyreose
  • Atemversagen
  • Erkrankungen der Atemwege
  • akute Infektionskrankheiten
  • venöse Blutgerinnsel
  • übermäßiges Schwitzen der Haut
  • Parästhesien bei Polyneuropathie
  • Arteriosklerose
  • Krebserkrankung / Bösartiges Karzinom
  • kein Alkoholkonsum vor der Therapie

Vorsicht ist außerdem geboten bei:

  • Klaustrophobie (muss mit dem Patienten getestet werden)
  • Kälteallergie (ärztliche Abklärung)
  • akute Entzündungen
Die Kryotherapie verursacht fast keine Nebenwirkungen und ist außerordentlich gut verträglich, sie eignet sich deshalb auch für ältere Personen sehr gut. Ein leichter Hustenreiz kann auftreten, hält jedoch nicht an. Eine Rötung der Haut von der Kälte besteht nur kurzfristig. Bei der medizinischen Anwendung wurde außerdem eine nachweisliche Leistungssteigerung als Begleiterscheinung festgestellt, was dem Leistungssportler zu Gute kommt.
Sie betreten die Eiskabine mit dicken Wollschuhen, entweder nackt oder in Ihrer Baumwoll-Unterwäsche. Je weniger Kleidung man trägt, umso effektiver wird die Behandlung.

Mit Hilfe des eingebauten Lifts fahren wir Sie in die passende Höhe, sodass sich Ihr Kopf über dem Rand der Kabine befindet. So können Sie frei atmen und mit uns Blick- und Sprachkontakt halten. Während der Behandlung befinden Sie sich in ständigem Kontakt mit uns. Würden Sie die Therapie nicht vertragen, könnten Sie jederzeit abbrechen und die Kabine verlassen.

Während der kryotherapeutischen Anwendung in der Eiskabine wird der Körper dem kalten Dampf des flüssigen Stickstoffs, welcher im Schnitt Temperaturen bis zu -140 °C erreicht, ausgesetzt. Beim Betreten kommt es verblüffenderweise nicht zum Frieren oder Frösteln. Dies kommt daher, dass die Luft bei den sehr niedrigen Temperaturen praktisch keine Feuchtigkeit mehr enthält. Diese extrem trockene Luft wird als prickelnd empfunden. Am ehesten ist das Gefühl vergleichbar mit dem kurzen Hinaustreten aus einem warmen Haus in eine klirrend kalte Winternacht.

Die Wirkung der Ganzkörperkältetherapie beruht auf der plötzlichen, schockartigen Abkühlung der Haut. Der Körper selbst bleibt jedoch während der kurzen Aufenthaltsdauer von 1-3 Minuten unverändert warm. Bereits nach ca. einer halben Minute kommt es zu einer Schmerzreduktion sowie zu einer Zunahme der Beweglichkeit und des Wohlbefindens.

Unmittelbar nach der Therapie stellt sich ein angenehm warmes Gefühl im ganzen Körper ein. Regelmäßige Anwendungsserien verstärken die Wirksamkeit der Kältetherapie.

Preise

Anwendungen können mit entsprechender ärztlicher Diagnose und Verordnung bei privaten und gesetzlichen Krankenkassen zur Abrechnung eingereicht werden.

Unsere Tarife
Tarife Behandlungen Preise
Einzel-Tarife
(1 Person)
Eröffnungsangebot bis zum 31.5.2017
Starter-Paket (3 Anwendungen + Anamnese)
119 €
Starter-Paket (3 Anwendungen + Anamnese) 149 €
5er-Abo 229 €
10er-Abo 389 €
Friends-Tarife
(2 Personen)
Eröffnungsangebot bis zum 31.5.2017
Starter-Paket (2 x 3 Anwendungen + Anamnese)
179 €
Starter-Paket (2 x 3 Anwendungen + Anamnese) 229 €
2 x 5er-Abo 349 €
2 x 10er-Abo 579 €
Intensivkur Monat / 5 x pro Woche (ca. 20 Behandlungen) 399 €
10-Wochen-Abo * 1 x pro Woche 22 €
2 x pro Woche 39 €
3 x pro Woche 58 €

* 14-tägige Abbuchung vom Konto . 4 Wochen Kündigungsfrist

Alle Tarife sind personengebunden und nicht übertragbar.

Weitere individuelle Behandlungspakete für Einzelpersonen, Gruppen und Mannschaften auf Anfrage. Sollte eine Fortführung der Behandlung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, erfolgt eine Erstattung der ausstehenden Behandlungen.

Studien

Zusammenfassung der Dissertation

"Effektivität der Kältetherapie / Eissauna auf das Abnehmen bei jungen Erwachsenen mit ernährungsbedingtem Übergewicht"

(Dissertation v. S. E. Bugayan 2011/04)

Es gibt zahlreiche Studien zum Abnehmen. Viele befassen sich mit Diäten, Wundermittelchen, Nahrungsergänzungsmitteln oder Sport. Ein neuer Ansatz ist der zusätzliche Einsatz der Eissauna, der von S. E. Bugayan in seiner Dissertation mit dem Titel „Effektivität der Kältetherapie / Kryosauna auf das Abnehmen junger Erwachsener mit alimentär bedingtem Übergewicht (Abnehmen Studie über 6 Monate)“.

Schon seit längerem werden Ganzkörperkältetherapien nicht nur zur Schmerzreduktion oder Rheumabehandlung eingesetzt, sondern auch zur Gewichtsreduktion oder zum Bodyshaping.

Nun wurde in der „Abnehmen“-Studie mit dem Originaltitel „Efficacy of cryotherapy for comprehensive treatment of alimentary constitutive obesity of young adults“ von Herrn Bugayan dieses Kryosaunaverfahren im Vergleich zu Sport und nur Diät untersucht.

Er bildete dazu 3 Gruppen:
  • Gruppe 1: 30 Personen, die zum Abnehmen Diät und tägliche Eissauna-Gänge machten
  • Gruppe 2: 26 Personen, die zum Abnehmen Sport (Walking 5x/Woche) und Diät machten
  • Gruppe 3: 26 Personen, die nur eine Diät machten

Er beobachtete diese Gruppen über einen Zeitraum von 6 Monaten und untersuchte folgende Faktoren:
  • 1. den BMI (Body-Mass-Index)
  • 2. Verhältnis von Taille zu Hüfte (waist-hip-ratio)
  • 3. Anteil des weißen Fettes im Körper (WFM)
  • 4. Leptin-Konzentration im Blut (Sattmacher Hormon)

Bei den Ergebnissen in der Studie zeigte sich Folgendes:

Faktor 1: BMI
Der anfängliche BMI lag bei durchschnittlich 30,6 kg/m2 und wurde in der Eissauna-Gruppe im ersten Monat um 4 % und im Gesamtbeobachtungszeitraum um 9 % auf 27,9 kg/m2 gesenkt.

Gruppe 2 (mit 5x Walking pro Woche) reduzierte den BMI auf 28,3 kg/m2 und bei Gruppe 3 (nur Diät) zeigte sich über 6 Monate nur eine Gewichtsreduktion von 4 %.

In Kilogramm gesprochen würde eine 1,70 m große Person bei Eissaunasitzungen in Kombination mit Diät während der 6 Monate 7,7 kg an Gewicht reduzieren und eine 1,80 m große Person ca. 8,7 kg.

BMI Abnahme in %



Faktor 2: Verhältnis Taille zur Hüfte
Um das Bodyshaping bzw. die Körperformung oder Straffung zu beurteilen ist das Verhältnis von Taille zur Hüfte interessant. In Gruppe 1 (Kryosauna-Gruppe) war nicht nur das Abnehmen nach dem ersten Monat beschleunigt, sondern die Waist-Hip-Ratio sank um 2 %. Im Vergleich zur Sport-Gruppe (0,44 %) und Diät-Gruppe (0,11 %) waren das signifikant bessere Ergebnisse. Allerdings holte Gruppe 2 (Sport) nach 6 Monaten stark auf mit Tendenz die Eissauna-Gruppe zu überholen. Für die Motivation der Abnehmwilligen ist ein schnelles ästhetisches Ergebnis wichtig, zeigt es doch den Erfolg der Behandlung an.

Wenn man den zeitlichen Aspekt berücksichtigt, braucht man für dasselbe Ergebnis 30 Minuten an Kryosaunatherapie und 5160 Minuten Ausdauertraining.



Faktor 3: Weiße Fettzellen (WFM)
Im ersten Monat nahmen die weißen Fettzellen bei Gruppe 1 (Diät + Kryosauna) um 16,4 %, bei Gruppe 2 (Sport + Diät) um 9,2 % und bei Gruppe 3 (nur Diät) um 5,2 % ab.

Nach 6 Monaten war die Abnahme der Fettzellen allerdings bei Gruppe 2 mit 6,6 kg am besten, gefolgt von Gruppe 1 mit 6,1 kg und Gruppe 3 bildete mit nur 3,5 kg das Schlusslicht.

Langfristig gesehen muss man also davon ausgehen, dass Sport auf die WFM den besten Effekt hat. Bugayan erwähnt, dass die Eissauna aber noch Monate nachwirkt.

Faktor 4: Leptin-Konzentration (Sattmacher-Hormonkonzentration)
Bei der Eissauna Gruppe sank das Leptin am langsamsten und in der reinen Diätgruppe am stärksten. Daraus lässt sich schließen, dass bei der Diätgruppe das Hungergefühl stärker ist und somit die Diät schwerer durchzuhalten ist.

Schlussfolgerung:

Eissauna-Anwendungen sind in einem Gewichtsreduktions-Konzept zusätzlich zur Ernährungskontrolle zu empfehlen, da die straffenden Bodyshaping Effekte und das Abnehmen schneller einsetzen.

Der Abnehmende ist insgesamt durch die schnellen Effekte motivierter und das Hungergefühl ist nicht so stark wie bei einer reinen Diät!

Weitere Studien und Informationen zur Ganzkörper Kältetherapie erhalten Sie auch unter:

http://www.kryowell.de/kaeltetherapie-zur-leistungssteigerung-im-sport.html
http://www.kryowell.de/studien-zur-ganzkoerper-kaeltetherapie.html
http://www.kryowell.de/dr-yamaguchis-forschungsergebnisse.html

Kontakt

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